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Mit dem demographischen Wandel und der damit verbundenen ansteigenden Zahl der Menschen mit Demenz rückt das Thema auch in Schleswig-Holstein verstärkt auf die politische Agenda. Als erstes Bundesland macht sich Schleswig-Holstein bis zum Frühjahr 2016 auf den Weg einen Demenzplan im Auftrag der Landesregierung zu erstellen und unternimmt damit einen wichtigen Schritt für eine flächendeckende und sektorübergreifende Unterstützung und Versorgung von Menschen mit Demenz und deren Angehörige.

Die Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V./ Selbsthilfe Demenz wurde als Landesverband  durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein mit der Erstellung des landesweiten Demenzplans beauftragt und hat die Geschäftsstelle Demenzplan eingerichtet.

Ein Demenzplan ist als politische Verpflichtungserklärung zu verstehen – zumindest wenn er wie im Norden vom Landtag gefordert und vom Gesundheitsministerium angeschoben wird. Mit dem Demenzplan sollen die Versorgungsstrukturen des Landes aufgezeigt und qualitätsgesichert weiterentwickelt werden, um Lücken im Unterstützungs- und Versorgungssystem zu erkennen und bestmöglich zu schließen. Mehr Transparenz und eine bessere Abstimmung der Angebote sind dabei von großer Bedeutung. Es wurden bereits verschiedene Handlungsfelder definiert und entsprechende Arbeitsgruppen gebildet, die sich an der bundesweiten Allianz für Menschen mit Demenz orientieren. Mit der Unterstützung der beteiligten Akteure werden in diesem Jahr gemeinsame Empfehlungen erarbeitet und in Form des Demenzplans im März 2016 der Landesregierung Schleswig-Holstein vorgelegt.